Freies Wissen, freie Produktion - Die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts

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Wesenswandel von Markt und Gesellschaft im 21. Jahrhundert

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Der Grundgedanke: Geld quantifiziert Arbeit

Ein arbeitender Mensch, der eine Wertschöpfung betreibt, welche nicht seiner eigenen Person, sondern einer oder mehreren anderen zum Vorteil gereicht, muss von allen Vorteilziehenden entlohnt werden.

In einem Markt, in dem unzählige verschiedene Arten von Wertschöpfung existieren, ist es erforderlich, ein Geldmittel einzuführen, das die Wertschöpfungen zueinander quantifizierbar macht, um deren Austausch zwischen den Mitgliedern des Marktes zu ermöglichen.

Dieser Austausch ist nötig, da ein Mensch nicht autarkt existieren kann bzw. nicht auf allen Fachgebieten bewandert sein, die unser komplexer Alltag involviert. Er muss auf die Arbeit anderer Menschen zurückgreifen, die mit ihren spezialisierten Fähigkeiten aber so effizient arbeiten können, dass sie mehrere oder viele Personen versorgen können.

Der Mensch lebt in einer komplexen Gesellschaft, in der ein im Detail unüberschaubares Geflecht von an monetäre Entlohnung gekoppelten Wertschöpfungen stattfindet. Die durch das Konzept "Geld" ermöglichte, dezentrale Selbstorganisation von Wertschöpfungen in einem Markt ist durch ihre Effizienz gegenüber planwirtschaftlichen Systemen beträchtlich im Vorteil. Geld macht das Potential jedes Einzelnen für die Gesellschaft verfügbar, durch die Koppelung von gegenseitig-nützlicher Wertschöpfung an die individuelle, intrinsische Motivation zur Bereicherung, und begünstigt so die Kooperation von Individuen.

Die Höhe einer monetären Entlohnung repräsentiert die Wertschätzung der Empfängerseite für die geleistete Arbeit. Der für eine Werschöpfung angebotene Gesamtbetrag muss hoch genug sein, um den Arbeiter zu seiner Arbeit zu motivieren, sonst bleibt die Wertschöpfung aus. Auf der anderen Seite, muss ein Arbeiter seine Arbeit stets zu dem Preis anbieten, den er als angemessen ansieht. Verlangt er mehr, muss er damit rechnen, dass Konkurrenten seine Arbeit günstiger anbieten können und werden, um die Gunst und damit das Geld der Kunden zu gewinnen. Verlangt er weniger, kann er nicht dauerhaft überleben, denn er gewinnt zwar auf kurze Sicht das Geld der Kunden, kann davon aber seinen Lebensstandard bzw. die laufenden Kosten seines Geschäfts nicht refinanzieren.

Geld stellt eine skalierbare Motivation dar, die der Arbeitende verwenden kann, um von wiederum anderen eine Wertschöpfung zu erlangen, die letztere erbingen können bzw. erbracht haben. Durch die Höhe einer aufgewendeten Summe wird der Wille, mit dem eine bestimmte Wertschöpfung stattfinden soll, wiedergespiegelt. Je mehr Geld eine Person besitzt, desto mehr Möglichtkeiten hat sie, nach eigenem Ermessen Wertschöpfungen zu erwerben, d.h. ihre persönlichen Lebenspläne und Lebensvorstellungen zu realisieren. Daher sind die Mitglieder eines Marktes in ihrem Bestreben darauf ausgerichtet, Geldmittel/Gewinn zu maximieren.

In einem Markt treten Konkurrenten gegeneinander an, die Gunst potentieller Käufer zu gewinnen

Produktion

  • zentral: Firmen
  • Wissen und Know-How gebunden, da Interesse an Geheimhaltung
  • spezifische Produkte, die möglichst vielen Kunden gerecht werden, d.h. im Mittelwert die breite Masse optimal befriedigen
  • Sonderwünsche haben keinen Platz

Patente erhöhen das Streben nach Geheimhaltung

Konkurrenz zwischen Firmen dient der Verbesserung der Produktion, nicht der gegenseitigen Geheimhaltung des Verfahrens

Dezentrale Produktion

Warum dieser neuen Entwicklung kein Riegel vorgeschoben werden darf

  • Patente
  • Urheberrecht

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