Herstellung eines Kunststoffs aus Acrylamid

Aus Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Acrylamid entsteht beim Erhitzen von Glutamin oder Asparagin zusammen mit Glucose/Fructose über 180°C durch Maillard-Reaktion [1] [2]. Eine geeignete Zusammensetzung der Edukte findet sich z.B. in Kartoffeln und Getreideprodukten (Mehl).

Sicherlich ist es möglich, sobald eine entsprechende Nachfrage besteht, Acrylamid auch ohne Erhitzen, direkt biotechnologisch zu gewinnen.

Auch ist Acrylamid zur Polymerherstellung bereits in Verwendung (PAGE).

Damit bietet es sich als Edukt für die Herstellung eines biogenen Kunststoffes an.

Ein paar Experimente sind erforderlich ...

Inhaltsverzeichnis

Sicherheit

70px-GHS-pictogram-skull.svg.png 70px-GHS-pictogram-silhouete.svg.png

  • Handschuhe tragen
  • Atemschutzmaske ist von Vorteil
  • UV-Licht ist von Vorteil

Zwar steht das Acrylamid-Monomer im Verdacht, wenn es in den Blutkreislauf gelangt, krebserzeugende Wirkung zu entfalten, das Polymer jedoch ist unschädlich. Vor und während der Polymerisierung sind also Handschuhe und evtl. Atemschutz zu tragen (Pulver). Nach der Polymerisierung kann Belichtung ("Aushärtung") mit UV-Licht letzte Reste des Monomers auspolymerisieren.

Ist es möglich, ohne Labor ein Polyamid herzustellen ?

  • Monomer: Acrylamid
  • Quervernetzer: Methylenbisacrylamid
  • Katalysator: TMEDA (TEMED)

Lieferanten

  • Carl Roth
    • die Homepage ist kacke: kann man keine Direktlinks setzen
    • Fertiglösung: 1 l, 52 €
  • Merck: fällt aus
    • Preise nur auf Nachfrage: was soll das ?
    • Nachfrage dauert Ewigkeiten
    • kundenspezifische Preise: zu sowas hat ein Hersteller kein Recht

Ist es möglich, Lebensmittelfarben als Radikalstarter einzusetzen ?

Ist es möglich, biologische Acrylamid-Quellen als Edukte einzusetzen ?

  • Acrylamid aus Maillard-Reaktion
  • andere reaktive Doppelbindungen ?

Ist es möglich, ungesättigte Fettsäuren (mit Acrylamid) zu polymerisieren ?

  • Sonnenblumenöl hat den höchsten Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren: zur Polyaddition befähigt
  • Rizinolsäure hat eine Doppelbindung und kann mit sich selbst polykondensieren
  • beide Öle alleine polymerisieren ja schon bei Temperaturen irgendwo über 100°C von selbst zu viskosem Gel
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge